
Spendenkonto
1790700
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 601 205 00
Das neue Projekt "Hört auf, euch zu schlagen!" dient Kindern, die häusliche Gewalt in ihrer Familie erfahren oder miterlebt haben, zur psychischen Stabilisierung. Die Psychologische Familien- und Lebensberatung finanziert diese Gruppenarbeit aus Spenden. Bitte helfen Sie mit, dass Kinder ihre Erlebnisse verarbeiten und sich gut entwickeln können. Verwenden Sie bei Ihrer Spende den Vermerk Häusliche Gewalt. DANKE.
Neben der Online - Schwangerschaftsberatung bieten wir auch direkte Beratung rund um die Schwangerschaft in Esslingen , Göppingen und Reutlingen an.
Außerdem können Sie sich in einem geschützenten E-Mail-Forum vollkommen anonym mit unseren Beraterinnen austauschen.
Neue Projekte und besondere Ereignisse des zurückliegenden Jahres finden Sie im Regionalen Jahresbericht 2011 (PDF 5MB)
Armut macht krank
- Langzeitarbeitslose,
- Niedriglohnempfänger,
- Alleinerziehenden mit Kindern bis 3 Jahren,
- Menschen mit niedriger Schulbildung und ohne
Berufsausbildung und - Asylbewerber
jeder verdient Gesundheit.
Forum der Kirchen und Finanzmesse Invest sorgen für bleibende Eindrücke
Kontrastreicher könnten die Angebote nicht sein. Die Seelsorge der Kirchen für Messe und Flughafen im Forum der Kirchen einerseits und die Messe für Kapitalanleger andererseits. Doch es gibt mehr Verbindungen als man vermuten würde.
Sr. Agnesita Dobler stelle anlässlich des Stifterforums der Caritas Fils-Neckar-Alb am 27.04.2012 die Messe- und Flughafenseelsorge vor. Sowohl das Flughafenmanagement wie auch die Messeleitung unterstützen die Arbeit der Seelsorge - die Messe vermarktet dieses Angebot unter dem Stichwort Wellness. Längst nicht jeder Flughafen und längst nicht jeder Messestandort können mit einem Seelsorgeangebot aufwarten. Die vielfältige Arbeit, deren Anforderungen mit den Themen der Messen korrespondiere, wird von insgesamt 25 Ehrenamtlichen unterstützt. Lebhaft vermittelt Sr. Agnesita, wie sich die Arbeit "missionarischer Kirche" gestaltet in einer Welt, die sich zunehmend von Kirche im traditionellen Sinn verabschiedet. Mancher junge Mensch meine gar, sie sei wegen Ihrer Ordenstracht eine Muslima.
Michael Buck, Geschäftsführer der CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft, begründete die Präsenz der CaritasStiftungen auf der Finanzmesse Invest. Man verstehe sich als Teil missionarischer Kirche. Die Präsenz der Caritas sorge für einen Überraschungseffekt bei den Investoren und Vertretern der Geldinstitute. Diesen nutze man für die Frage "Wer dient wem – der Mensch dem Kapital oder umgekehrt?" Man präsentiere – gastfreundlich und ohne Erwartung einer Gegenleistung - die Alternative, in Menschen zu investieren. - Die Geldanlagen der Kirche spielten ebenfalls eine Rolle, wenn auch nicht auf der Messe Invest, sondern beim Stiftertreffen; man agiere – so Michael Buck - im Interesse der Verlässlichkeit für die Menschen nahezu risikofrei und langfristig.
Wie bei jedem Stiftertreffen gehörte auch der gegenseitige Austausch von Erfahrungen in der Stiftungsarbeit zur Tagesordnung. Zudem informierte Lisa Kappes-Sassano, Regionalleiterin der Caritas Fils-Neckar-Alb, über neue Projekte und aktuelle Herausforderungen der Caritasarbeit in der Region.
Herbert Jopp, T. 0711 / 396954-39

Fotos: Herbert Jopp
Foto: Norbert Kindler
Wir sind "laufend engagiert gegen Armut" - machen Sie mit?
Am 8. Juli 2012 ist es wieder soweit: Caritas-Läufer und Läuferinnen machen Kinderarmut in Esslingen mithilfe sozial engagierter Firmen und Einrichtungen zum Thema.
Wir laden Firmen ein, für je 100 Euro Spende einen Läufer oder eine Läuferin - gern auch mehrere - auf den Parcours zu entsenden. Jede Spende kommt zu 100% Kindern aus einkommensschwachen Familien zugute, um ihnen die Teilnahme am Sport zu ermöglichen. Helfen Sie mit, das Ergebnis von 2011 wieder zu erreichen: 6.500 €.
Als Gegenleistung werben die Läufer und Läuferinnen für "ihr" Unternehmen. Die Caritas Esslingen gibt die Spender in der Esslinger Zeitung und in den eigenen Veröffentlichungen bekannt.
Die LäuferInnen starten ehrenamtlich. Dabei sein und für die gute Sache zu laufen ist wichtiger als der sportliche Erfolg.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Mehr erfahren Sie
als interessiertes Unternehmen von Herbert Jopp,
T. 0711 / 396954-39, E-Mail jopp@caritas-fils-neckar-alb.de und
als interessierte/r Läufer/in von Kornelija Ljubek-Ples,
T. 0711 / 396954-0, E-Mail ljubek-ples@caritas-fils-neckar-alb.de
Foto: Lena Fritz
Unternehmen präsentiert sein gesellschaftlich verantwortliches Handeln der Öffentlichkeit. - Ausgezeichnet!
Vor dem Alten Rathaus in Esslingen zeigten am 21. April 2012 im Rahmen des Esslinger Frühlings Auszubildende der Firma Albrecht Bühler Baum und Garten gemeinsam mit Schülern von Partnerschulen des Unternehmens, wie man einen Garten gestalten kann und was zum Gärtnereiberuf
dazu gehört.
Das Engagement des Unternehmens steht unter dem Motto "Jugendliche helfen Jugendlichen", besonders beim Übergang von der Schule
in den Beruf.
Für sein nachhaltiges gesellschaftliches Engagement erhielt Firmenchef Albrecht Bühler beim Esslinger Frühling die "LEA -Trophäe"
des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg. Zudem wurden Bildungspartnerschaften zwischen Albrecht
Bühler und zwei Nürtinger Schulen unterzeichnet.
Baden-Württemberg ist nicht nur das Land des bürgerschaftlichen Engagements, sondern auch des gesellschaftlichen Engagements
von Unternehmen. Dies zeigt der seit 2007 gemeinsam von der Caritas in Baden-Württemberg und vom Ministerium für Finanzern und Wirtschaft ausgelobte "Mittelstandspreis für soziale Verantwortung
in Baden-Württemberg". LEA steht für Leistung, Engagement, Anerkennung.
Im Rahmen des 60. Landesjubiläums werden mehrmals Beispiele vorbildlichen gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie zeigen Wege auf, wo und wie Aktivitäten im Rahmen der Corporate Social Resonsibility (CSR) stattfinden können, welche Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger bestehen und worin unternehmerische Vorteile liegen.
Herbert Jopp, E-Mail: jopp@caritas-fils-neckar-alb.de
Zunahme von Gewalt und Verelendung
Die Verelendung der Bevölkerung in Syrien wächst. Caritas international versorgt in Syrien und den Nachbarstaaten Jordanien und Libanon rund 15.000 Opfer der Unruhen mit humanitärer Hilfe.
Seit März 2011 protestiert die Opposition in Syrien gegen die Regierung von Präsident Assad. Die Demonstranten fordern demokratische Strukturen und den Rücktritt der Regierung. Das Regime reagiert mit militärischer Gewalt. Unzählige Demonstranten aus allen Bevölkerungsschichten wurden verhaftet; man schätzt die Zahl der Toten auf mehr als 8.000. Jegliche Unterstützung verletzter Demonstranten wird als Staatsverrat verfolgt - die Versorgung der zahlreichen Schuss- und Schlagverletzungen der Demonstranten in den staatlichen Krankenhäusern ist verboten.
Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Krieges machen sich bemerkbar:immer mehr Syrer werden zu indirekten Opfern der Unruhen. Viele Familienväter haben als Folge des Konfliktes ihre Arbeit verloren und sind deshalb für ihre verarmten Familien auf Nahrungsmittelhilfe und medizinische Versorgung angewiesen.
Caritas international unterstützt Bedürftige mit Nahrungsmitteln, Heizgeräten, Babykleidung, Medikamenten und ärztlicher Hilfe. Zudem leistet Caritas unter anderem in Aleppo über das Bistum und die lokale Caritas humanitäre Hilfe für verarmte Familien, alte und kranke Menschen.
Hilfe in den Nachbarländern
230.000 Menschen wurden durch die Kämpfe aus ihrer Heimat vertrieben; über 30.000 von ihnen haben Zuflucht in Jordanien, der Türkei und im Libanon gesucht. Hier arbeitet Caritas international seit langem mit dem lokalen Partner "Caritas Lebanon Migrant Center" zusammen, der sich um die Versorgung der Flüchtlinge mit Lebensmitteln, Medikamenten und medizinischer Hilfe kümmert.
Bitte spenden Sie für Flüchtlinge und Gewaltopfer:
Kto-Nr. 202
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
BLZ 660 205 00
Stichwort: Nothilfe Syrien
Häusliche Gewalt trifft alle Familienmitglieder
Kinder sind Leidtragende, wenn Gewalt das Mittel der Auseinandersetzung in Familien wird. Kinder die Zeugen oder Opfer häuslicher Gewalt wurden, sind oft sprachlos und Verhaltensauffälligkeiten können daraus entstehen: Konzentrations- und Leistungsprobleme in der Schule, aggressives Verhalten oder starker Rückzug, Einnässen können die Folge sein. Wenn sie mit ihren Erlebnissen und Ängsten allein bleiben, baut sich Druck auf.
Die erste Gruppe startet mit Kindern im Alter von neun bis elf Jahren. Das Ziel ist, sie seelisch zu stabilisieren und ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Gegenseitiges Erzählen kann ein erster Schritt aus der Isolation sein. Die Kinder können u.a. in angemessener Weise lernen, wie sie sich in Konflikt- und Bedrohungssituationen verhalten und schützen können. Die Gruppe unter der Leitung einer erfahrenen Fachkraft soll dafür einen sicheren und behüteten Ort bieten. Wenn die Eltern bereit sind sollen sie einbezogen werden und auf die Bedürfnisse ihrer Kinder hingewiesen werden.
Im Herbst soll es eine weitere Gruppe geben. Angesprochen sind Familien, in denen körperliche, verbale und seelische Gewalt zum Alltag gehören oder wo bestehende Spannungen in gewaltvolle Auseinandersetzungen führen können.
Das Projekt ist auf Spenden angewiesen.
Mehr Infos bei Alexander Wessel, T. 07022 / 21580
Für zwei Sozialprojekte - gegen Gewalt und Armut
Die Aktion Osterei von BDKJ und ejw gibt es seit nun 40 Jahren.
Sie unterstützt in diesem Jahr erneut die "ökumenische Aktion Rückenwind", die sich für Kinder aus einkommensschwachen Familien im Kreis Göppingen einsetzt, um ihnen Nachhilfe, Musik- und Sportunterricht oder Teilnahme an Schullandheim und Ferienlagern zu ermöglichen. Kinder sollen teilnehmen können an allem, was sie stärken kann und dort, wo sie Gemeinschaft erleben können.
Als zweites Projekt wird Jugendarbeit in Jos / Nigeria unterstützt. Dort versuchen seit drei Jahren Moslems, gewaltsam Christen zu vertreiben, um mehr politische Macht zu gewinnen. Sportturniere, gemeinsam musizieren und Training im Umgang mit Provokation und Gewalt bestimmen den Alltag im Jugendhilfeprojekt gegen religiöse Ausgrenzung.
Um den Fesseln der Gewalt und der Armut zu entkommen bittet die Ostereiaktion die Bevölkerung alljährlich um Unterstützung.
Mehr bei der BDKJ-Dekanatsstelle Geislingen, Anne-Kathrin Lehmann, T. 07331 68833 E-Mail: jugendreferat-gs@bdkj.info

Bilderauktion hilft Kindern
Energiesparhelfer helfen einkommensschwachen Haushalten bei der Suche nach "Stromfressern".
Stromnachzahlungen treffen besonders hart Haushalte mit wenig Einkommen, denn dort bleibt in der Folge weniger Geld zum Leben. Wir beobachten, dass – bei steigenden Strompreisen - immer mehr Menschen Ihre Rechnungen nicht bezahlen können.
Arme Menschen im Landkreis Esslingen erhalten mit dem "Caritas-Stromsparservice" schnell unbürokratische Hilfe, damit ihr Stromverbrauch und in der Folge der Rechnungsbetrag sinkt. Stromsparhelfer prüfen Einsparmöglichkeiten im Haushalt. Die nötigen Mittel bringen sie kostenlos mit. Pro Haushalt müssen etwa 70 € an Energiesparmitteln aufgebracht werden, damit mindestens 150 € jährlich eingespart werden.
Langzeitarbeitslose Menschen mit technischem oder kaufmännischem Hintergrund werden in Kooperation mit der Energieagentur des Landkreises als Stromsparhelfer geschult. Die Finanzierung trägt überwiegend der Europäische Sozialfonds.
Ansprechpartner ist:
Jürgen Lippik, Caritas-Zentrum Esslingen, Tel. 0711 / 396954-0

Die Menschen hinter den Zahlen
Nach einer Armutsstudie im Auftrag des Caritasverbandes und des Diözesanrates der Diözeses Rottenburg-Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg sind arme Kinder lebenslang benachteiligt und somit von der Armutsspirale besonders betroffen.
In Baden-Württemberg ist Kinderarmut vorwiegend in den Städten verbreitet. Jeder elfte Bürger im Land gilt als arm.







